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Wüstenhaftes Fuerteventura
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Jeder Besucher Fuerteventuras, der zum ersten Mal hier ankommt, wird zunächst enttäuscht sein von der wüstenhaften Natur dieser Insel, die so gar keinen lieblichen Aspekt aufzuweisen scheint. In der baumlosen Einöde zeigen sich die Fehler der Vergangenheit, die in der Abholzung des ursprünglichen Bestandes und der Ansiedlung von frei laufenden Ziegen bestanden haben.
Kommt der Besucher in seinem Hotel an, wird die Enttäuschung sehr schnell der Verwunderung über die Pflanzen- und Blumenpracht im Hotelgelände weichen. Jedes Haus scheint im Kleinen das nachholen und ausgleichen zu wollen, was an der Natur der Insel versündigt worden ist. So bilden die Beherbergungsbetriebe die Oasen, in denen man von den rund 300 Sonnentagen von Fuerteventura profitieren kann und sich die Sonne auf die Haut brennen lassen kann.
Aber nicht nur die schönen Hotelanlagen sprechen für diese Kanareninsel, sondern es sind die endlos langen Strände, die wegen der stetigen Winde zunächst die Surfer und Kiter hierher gezogen haben und später Investoren zum Erstellen attraktiver Hotelanlagen animiert haben, da sie die Möglichkeiten der Insel entdeckt hatten. So haben sich zwei touristische Zentren herausgebildet, Corralejo im Norden und Jandia Playa im Süden. Während Jandia insgesamt eher den Eindruck einer Retortenanlage macht, erscheint Corralejo schon eher als gewachsene Gemeinde. Dies mag daher stammen, dass es einen regen Fährhafen aufweist, von dem aus man zur benachbarte Insel Lanzarote übersetzen kann. Auch die Zahl von zirka viertausend Einwohnern trägt zu einem regen Leben und geschäftigen Treiben in den Straßen des Städtchens bei. Die größte Attraktion im Norden sind die nahe Corralejo gelegenen Sanddünen, die El Jable genannt werden und unter Naturschutz stehen. Die benachbarten Strände werden häufig als die schönsten der Welt bezeichnet. Durch das ganzjährig gleichmäßige Klima kann man nur schwer einen Zeitraum benennen zu dem man besonders billig reisen kann.
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Neben den Hotels haben sich weitere Einrichtungen zum Amüsement der Touristen etabliert. Besonders zu erwähnen wäre da der Oasis-Park in La Lajita, der neben einem Zoo mit Kamelsafaris einen botanischen Garten zu bieten hat. Mit EU-Mitteln wurde im Landesinnern das Ecomuseo de Algocida in Tefia errichtet, das auf restaurierten Bauernhöfen das ursprüngliche Leben der Inselbewohner zeigt. Auch die Hauptstadt der Insel, Puerto del Rosario, auf deren Internationalem Flughafen alle Fuerteventura-Touristen ankommen, ist einen separaten Besuch wert. Von ihrem Hafen starten Fährschiffe zum spanischen Festland.