Mrz
31
Homo-Tourismus in Österreich
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Österreichs Tourismusbranche hat eine neue Klientel entdeckt, um die es sich zu kümmern gilt: Homosexuelle.
Im Tiroler Ötztal findet zur Zeit das gut einwöchige „Gay Snow Happening“ statt, welches nicht nur einen Teil der auf 5,5 Millionen reisefreudigen Homosexuellen aus Deutschland angelockt hat, sondern auch internationale Gäste erwartet. Der Ort Sölden ist gut vorbereitet: in den Straßen flackern die Regenbogenfahnen, es gibt extra „schwulenfreundlich“ ausgezeichnete Hotels und für rund eine Woche sind nicht nur Skihütten, Restaurants und Nachtlokale extra reserviert, sondern auch ansonsten ist für ein umfangreiches Showprogramm gesorgt.
Unterdessen findet am Wörthersee das „Internationale Gay-Festival“, von Insidern auch als „Pink Wave“ bezeichnet, statt. Auch hier befinden sich pinkfarbene Streifen an den Lokalen und mit 40.000 Euro wird das Projekt von der Kärnten-Werbung unterstützt.
Kein Wunder, dass so viel Aufwand in die neue Klientel gesteckt wird, sind Homosexuelle doch so etwas wie die idealen Touristen. Dadurch, dass die „Gay-Touristen“ laut Studien meist Doppelverdiener sind, geben sie mehr Geld aus, setzen laut Reiseveranstalter „TUI“ auf eine hohe Qualität und machen überdurchschnittlich viele Reisen und weil sie zumeist keine Kinder haben, sind sie nicht auf die Haupturlaubssaison angewiesen und lasten so die Nebensaison aus.
Quelle: www.diepresse.com